Orchester




Querflöte

Klarinette

Saxophon

Trompete und Flügelhorn

Tenorhorn und Bariton

Posaune

Tuba

Schlagzeug

Dirigentin


Querflöte.

Die Querflöte und die Piccolo bilden im Blasorchester die Klangspitze und die Piccolo ist in der Intonation sehr empfindlich. Der Tonumfang der Querflöte reicht im Normalfall von c1 bis c4. Meist spielen die Flöten im Einklang mit den Klarinetten, aber oftmals auch stimmgleich mit den Saxophonen und Trompeten. Die Flöte ist eines der beweglichsten Instrumente und wird auch gerne solistisch eingesetzt. Solistisch ist sie aber eher auf konzertantem Gebiet vertreten, als im Bereich der Märsche und Polkas.

Am MVU gefällt Alexandra die Gemeinschaft unter den Musikern und der Spaß am gemeinsamen Musizieren. Für sie sind unsere Proben am Dienstagabend wie „wöchentliches Yoga“, dass sie nicht missen möchte.

Alexandra Böhm.

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Klarinette.

Die Klarinette gehört zu der Familie der Holzblasinstrumente. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts ist die Klarinette ein Teil der Standardbesetzung eines Orchesters. Der Ton der Klarinette wird durch ein dünnes Holzblättchen (Rohrblatt) erzeugt. Durch den Luftstrom, den der Musiker in das Instrument bläst, wird das Rohrblatt zum Schwingen gebracht. Die unterschiedlichen Töne entstehen durch das Öffnen und Schließen der Metallklappen und Griffellöcher. Klanglich kann die Klarinette sehr viel, denn sie kann den Marsch blasen oder aber sehr warm und gefühlvoll klingen.

Wir in unserem Register lachen gerne und haben viel Spaß zusammen. Jeder von uns bemüht sich, gute Musik zu machen. Für uns sind die wöchentlichen Proben keine Verpflichtung, sondern etwas auf das wir uns immer wieder von neuem freuen und gerne hingehen.

Am Musikverein Unterboihingen gefällt uns der Zusammenhalt unter den Musikern, bei Auftritten sind alle bemüht, mit Spaß und guter Laune zu musizieren und dies auch an unsere Zuhörer weiter zu geben. Dazu trägt auch das „bunte“ Repertoire des Orchesters bei und zum Abschluß kann es nur wie folgt ausgedrückt werden: „Der Star ist die Mannschaft (Orchester)“, um es mit dem DFB-Motto der letzten Weltmeisterschaft zu vergleichen.

v.l.: Nicole Weiß, Inge Fay, Clemens Reiser, Walter Benz, Stefan Haag, Carmen Becker.

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Saxophon.

Das Saxophon gehört trotz seines metallischen Korpus zur Familie der Holzblasinstrumente. Der Grund darin liegt in der Erzeugung des Tons mit Hilfe eines Holzblattes (Rohrblatt). Die längste Tradition hat das Saxophon in Blasorchestern, wo es eine wichtige klangliche Aufgabe hat. Einerseits ist es möglich einen warmen, samtartigen Ton und andererseits einen durchdringenden Ton in hohen Lagen zu spielen. Im Musikverein kommen zumeist das Alt-Saxophon in Es und das Tenor-Saxophon in B zum Einsatz. Ursprünglich für die klassische Konzertmusik entworfen, schaffte das Saxophon seinen Durchbruch erst als Soloinstrument in Jazz-Bands. Inzwischen hat es sich jedoch in zahlreichen verschiedenen Musikrichtungen etabliert.

Im MVU leben wir den Teamgeist, was man an jedem unserer Auftritte spüren, sehen und vor allem hören kann. Neben dem Zusammenhalt steht auch der Spaß am gemeinsamen Musizieren im Vordergrund. In unserem Register (die Altersspanne reicht von 18 bis Ü60 Jahren) herrscht eine fast schon familiäre Atmosphäre. Wer vom ‚geilen‘ Saxophon-Sound nicht genug bekommen kann, lässt es gerne mal im Ensemble ‚krachen‘ oder bildet sich in Workshops auf freiwilliger Basis fort. Weitere Mitstreiter, egal welchen Alters oder Leistungsniveaus, sind bei uns sehr gern gesehen und immer herzlich willkommen.

v.l.: Sybille Seidler, Laura Klotz, Kathrin Maier, Janis Waxmann.

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Trompete und Flügelhorn.

Die Trompete ist im Blasorchester, bei den Blechblasinstrumenten, das am höchsten klingende Instrument. Der Ton der Trompete entsteht nicht dadurch, dass hineingeblasen wird, sondern wird durch die Lippenbewegungen des Spielers erzeugt. Die Trompete hat durch ihre zylindrische Mensur einen hohen, hellen Klang und eine geringe Tiefe. Mit ihr werden mehr hohe als tiefe Töne gespielt. Durch ihren satten Strahl verleiht sie dem Orchester Glanz.

Das Flügelhorn trägt die Melodie und wird auch als „die Geige des Blasorchesters“ bezeichnet. Das Flügelhorn ist durch seine konische Mensur im Klang weicher, als die Trompete mit ihrem schärferen Klang.

In unserem Register wird es nie langweilig, denn bei uns gibt es immer etwas zu lachen. Wir sind auch bekannt als “der Stimmungsmotor des MVU“. Uns macht ein Mix aus Ernsthaftigkeit, aber auch Spaß aus.

Der MVU zeichnet sich dadurch aus, daß wir ein eingeschworener „Haufen“ sind, mit dem es immer Spaß macht. Wir sind eine Einheit und keiner wird hier ausgeschlossen. Alle ziehen am gleichen Strang, denn beim MVU ist jeder wichtig! Denn unser MVU hat einfach einen unverkennbaren Stil!

hinten v.l.: Daniel Zeller, Marco Frasch, Christan Frasch, Claudius Kapp.
vorne: Alexandra Präger.
es fehlt: Selina Stenzel.

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Tenorhorn und Bariton.

Meist unscheinbar, jedoch in der volkstümlichen und sinfonischen Blasmusik unverzichtbar, ist das Tenorhorn. Hinter dem Instrument, welches viele nur mit Polka- und Marschmusik verbinden, versteckt sich ein vielseitiger Allrounder. Durch seinen weichen, voluminösen Klang bestimmt ein gutes Tenorhornregister den gesamten Klang einer Kapelle. Dieser Klang entsteht durch die konische Bauweise des Instrumentes und führt dazu, dass ein Tenorhorn hell und weich klingt.

Das Bariton ist im Grunde gleich gebaut, wie das Tenorhorn, jedoch unterscheidet es sich durch einen größeren Rohrdurchmesser wodurch der Ton etwas wärmer und voluminöser klingt.

Unser Register zeichnet sich vor allem durch unsere Zuverlässigkeit aus, da wir oft vollzählig anwesend sind. Wir sind für unseren Humor bekannt, bei uns geht es lustig zu und wir haben meist einen lockeren Spruch auf Lager.

Am MVU gefällt uns, dass wir einfach eine „coole“ Truppe sind. Wir halten alle zusammen und bilden eine Einheit, denn bei uns gibt es keine Einzelkämpfer. Alle helfen einander und unterstützen sich gegenseitig. Es dürfen auch einmal Fehler gemacht werden, denn bei uns wird noch Live- Musik gemacht und darauf sind wir auch stolz.

v.l.: Jörg Forcht, Beatrice Beck, Hermann Fay, Patrick Weiß, Andreas Gangl.

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Posaune.

Die Posaune vertritt das älteste chromatisch spielbare Blechblasinstrument. Durch die Art ihrer Bauweise gehört sie zu den Trompeteninstrumenten. Wie bei der Trompete wir der Ton durch das Blasen von Luft in das Instrument erzeugt. Dabei sind auch die Schwingungen der Lippen von großer Bedeutung. Die Besonderheit der Posaune liegt aber in ihrem Zug, durch den gleitende Übergänge zwischen zwei Tönen möglich sind. Sie zeichnet sich durch einen tiefen Klang aus. Verwendung finden die Posaunen je nach Musikart in der Melodie bis hin zu Rhythmusaufgaben.

An unserem Register gefällt uns, dass wir flexibel einsetzbar sind. Jeder von uns kann die Stimme des Anderen spielen und so sind wir bei Auftritten immer bestens vorbereitet. Wir haben auch immer einen witzigen Spruch auf Lager.

Am MVU gefällt uns der Zusammenhalt und die Kameradschaft untereinander. Hier kann jeder mit jedem reden und keiner wird ausgeschlossen. Uns zeichnet eine „lockere“ Stimmung aus und eine große Spielfreude, dabei sind wir oft kaum zu halten und leben unsere Musik voll aus.

v.l.: Guidmar Reiser, Sabrina Weiß, Markus Dieterle.

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Tuba.

Die Tuba ist das tiefste Instrument eines Blasorchesters und wird auch gerne als die „Königin der Blechblasinstrumente“ bezeichnet. Sie gehört zu der Familie der Büglhörner und hat ein Gesamtgewicht von 12 kg. Sie ist nicht nur für die Harmonie und den Rhythmus zuständig, und darf dabei nicht nur als Begleitinstrument gesehen werden, denn sie eignet sich auch sehr gut als Melodie- und Soloinstrument.

Beim MVU gefällt unserem Ralf, dass immer gute Stimmung im Orchester herrscht und ein guter Zusammenhalt ist ihm sehr wichtig! Er hört gerne Musik, aber selber Musik machen bringt ihm und uns allen noch mehr Spaß. Vor allem die tiefen Töne haben es ihm angetan und sie spielen in der Musik eine große Rolle. Dazu lässt sich am Besten folgendes sagen: tief – tiefer – TUBA!

Ralf Forcht.

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Schlagzeug.

Das Schlagzeug hat klanglich- rhythmische Aufgaben und bildet das Nervenzentrum des Orchesters. Es erzeugt den Grundrhythmus, dem die anderen Instrumente folgen. Dazu schlägt der Schlagzeuger zumeist eine feste Schlagfolge ein, die immer wiederholt wird. Die Basis des tragenden Rhythmus ist dabei die Abwechslung zwischen dem tiefen Klang der Bass-Drum und dem hohen Klang der kleinen Trommel, der sogenannten Snare Drum. Die Unterscheidung zu den anderen Instrumenten besteht darin, dass das Schlagzeug nicht nur mit beiden Händen sondern auch mit beiden Füßen gespielt wird. Es ist auch kein einzelnes Instrument, sondern besteht aus mehreren Teilen, die leicht mit Füßen und Händen erreicht werden und schnell schlagbar sein müssen. Außerdem beherrscht der Schlagzeuger auch noch diverse Percussion- Instrumente und im Idealfall sogar Stabspiele (wie Xylophon, Glockenspiel etc.) und Kesselpauken.

Wir sind als Schlagzeuger ein sehr wichtiger Teil des Orchesters, denn die anderen Musiker verlassen sich auf unser Tempo und Rhythmus. Zudem haben wir die Möglichkeit jederzeit unseren eigenen Stil mit einfließen zu lassen, wodurch jedes Stück noch einmal interessanter wird. Am Musikverein gefällt uns, dass nahezu alle Register qualitativ wie quantitativ super besetzt sind und wir auch außerhalb der Proben und Auftritte jede Menge Spaß zusammen haben.

v.l.: Stefan Stierl, Jakob Krenn.

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Dirigentin.

Die Dirigentin hat zwei wichtige Aufgaben im Orchester: Sie übernimmt die technische Koordination, der mitspielenden Musikern und gibt mit dem Schlagen des Taktes das Tempo vor. Die musikalische Gestaltungshoheit liegt bei ihr. Außerdem gibt sie das Konzept vor, nachdem ein Musikstück erarbeitet und aufgeführt wird. Sonja Schleich ist Jahrgang 1992 und wohnt in Oberboihingen. Mit 9 Jahren hat sie begonnen Querflöte zu spielen. Nach allen D-Lehrgängen, dem C1 (Stimmführer) und C2 Lehrgang (Ausbilder) nahm sie im Jahr 2012/2013 an den C3 (Dirigenten-Lehrgängen) bei den Dozenten Franz Watz, Philipp Kufner und Martin Wiblishauser teil.

Den Musikverein Unterboihingen dirigiert Sonja Schleich seit 2013. Seit August 2015 hat sie bei Marc Lange privaten Dirigierunterricht und nimmt immer wieder an Fortbildungen von Thomas Wieser, dem BDB (Bund Deutscher Blasmusikverbände) und BDMV (Bundesvereinigung Deutscher Musikerverbände) teil.

Was Sonja am MVU gefällt ist, dass jeder Einzelne sein ganzes Herz und seine Seele in die Musik legt und dass dadurch etwas einzigartiges, unbeschreiblich schönes entsteht das dem MVU das besondere Etwas verleiht.

Der Verein funktioniert als Einheit. Ein Rad greift in das Andere und das spiegelt sich auch in der Musik wieder. Sie ist stolz die Dirigentin dieser tollen Truppe sein zu dürfen!

Sonja Schleich.

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